BZÖ-Petzner: Gusenbauer soll 60.000 Euro-Honorar zurück zahlen!
Wien/Klagenfurt (BZC - 29.07.2010 11:21 Uhr) Für das BZÖ schlägt dessen
stellvertretender Klubobmann und geschäftsführender
Landesparteiobmann NRAbg. Stefan Petzner vor, dass Ex-Kanzler Alfred
Gusenbauer sein 60.000 Euro Honorar an die Hypo und "damit an den
Steuerzahler" zurück zahlt. "Dass ein ehemaliger Bundeskanzler 60.000
Euro von einer Bank kassiert, die wenige Wochen später vom
Steuerzahler gerettet und notverstaatlicht werden muss und die auf
Betreiben des Ex-Kanzlers erst wenige Monate zuvor auch noch
Staatshilfe bekommen hat, ist eine mehr als schiefe Optik und wirft
unweigerlich die Frage nach politischen Zusammenhängen auf",
argumentiert Petzner und fügt hinzu, dass es mit Gusenbauer ohnehin
nicht den Ärmsten der Armen treffe, während der Steuerzahler immer
mehr geschröpft werde und den Österreicherinnen und Österreichern ein
beispielloses Sparpaket ins Haus stehe.
"Während die Österreicherinnen und Österreicher die Zeche für die
Krise zahlen, die andere verursacht haben, profitieren Ex-Politiker
von der Krise und kassieren. Und das ausgerechnet ein Politiker von
der SPÖ, die sich derzeit wieder einmal als Kämpfer für
Verteilungsgerechtigkeit in Szene setzt. Gerecht wäre es, wenn
Gusenbauer zurück zahlt und die SPÖ bei sich selbst mit der
Verteilungsgerechtigkeit beginnt. Man wird daran schnell erkennen, ob
die Sozialisten auch Taten statt nur leerer Worte setzen können", so
Petzner.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/4527/aom
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0099 2010-07-29/11:21
|